Unser Retter in der Not Leo – Servicetechniker seit 10 Jahren

Sie haben sich gefragt, wer eigentlich hinter Hörtig Rohrpost steckt? Oder Sie interessieren sich für eine Stelle in unserem technischen Kundenservice und möchten einen Einblick in die Abteilung? Dann ist das Interview mit unserem Kollegen Markus Leonhardt aka „Leo“ genau das richtige für Sie. Als Servicetechniker ist Leo tagtäglich im Einsatz bei Kunden, deren Anlagen installiert, gewartet oder repariert werden müssen.

Leo, wie lange arbeitest du bereits bei uns und wie bist du damals zur Hörtig Rohrpost GmbH gekommen?

„Ich bin jetzt seit mehr als zehn Jahren hier. Direkt vor meiner Anstellung als Servicetechniker war ich ungefähr ein Jahr lang Fernmeldehandwerker über eine Zeitarbeitsfirma. Meine Ausbildung habe ich zuvor bei der Bundeswehr gemacht. Damals als Verwaltungsfachangestellter. Danach folgte noch eine Weiterbildung zur Buchhaltungsfachkraft. Während meiner Zeitarbeitszeit war ich montags bis donnerstags unterwegs und habe am Wochenende dann nach Stellenanzeigen für eine Festanstellung gesucht.“

Und du kanntest die Hörtig Rohrpost GmbH schon, richtig?

„Ja, ich wollte damals nach der Wirtschaftsschule direkt etwas handwerkliches machen, da mir die Arbeit im Büro zu langweilig erschien. Meine Lehrerin damals hatte vorgeschlagen, ich könnte mich bei der Hörtig Rohrpost GmbH für eine Ausbildung bewerben. Damals ist es aber nichts geworden und meine Bewerbung wurde abgelehnt. Als ich dann während meiner Zeitarbeitsbeschäftigung auf die Stellenanzeige als Servicetechniker bei der Hörtig Rohrpost GmbH stieß, habe ich mich wieder daran erinnert und mich noch einmal – dieses mal für eine Festanstellung – beworben.“

Wie ging es dann weiter?

„Sonntagabend habe ich meine Bewerbung losgeschickt, Montag wurde ich angerufen und donnerstagabends war dann direkt mein Vorstellungsgespräch, damals mit Herrn Hörtig persönlich. Es ging alles schnell, da Herr Hörtig im Anschluss zu einer Geschäftsreise nach China aufbrach. Auch die Zusage kam rasch und ich konnte zwei Wochen später anfangen.“

Das heißt, du hattest keine passende Ausbildung, sondern hast als Quereinsteiger bei uns angefangen?

„Genau, das war einer der Gründe, warum ich mich beworben hatte. Dass auch Quereinsteigern eine Chance gegeben wurde. Der zweite Grund war, dass es die Möglichkeit gab, auch beruflich ins Ausland reisen zu können. Das hat mich damals angesprochen.“

Würdest du sagen, dass man sich als Quereinsteiger gut bei uns einarbeiten kann?

„Ich bin immer der Meinung, man kann nie alles wissen. Ich würde nie sagen, ich weiß alles, ich kann alles, weil man gerade hier immer weiter lernt. Es gibt immer wieder neue Fälle und Besonderheiten, bei denen man nicht direkt weiß was Phase ist. Dann entwickeln sich natürlich auch konstant die Produkte, die Software, die Stationen weiter. Da muss man immer weiter dazulernen. Man sollte sich also keine Gedanken machen, wenn man Quereinsteiger ist, solange man Motivation mitbringt.“

Besonders hatte dich damals die Möglichkeit zu Auslandseinsätzen interessiert. Wie oft warst du in den letzten zehn Jahren außerhalb von Deutschland?

„Schon regelmäßig. Angefangen mit Finnland, Russland…Türkei, Kasachstan, Saudi-Arabien, China, Frankreich, Oman, und jetzt nächste Woche geht es nach Dubai.“

Auslandseinsätze sind ja aber trotzdem die Ausnahme. Die meiste Zeit arbeitest auch du innerhalb von Deutschland. Wie oft ist man eigentlich typischerweise als Servicetechniker unterwegs?

„Das ist ganz unterschiedlich. Meistens ist man über Nacht weg, aber bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich eher tageweise unterwegs bin. Die anderen sind aber meistens ein paar Tage am Stück beim Kunden. Am Wochenende ist man aber zu Hause. Oft wird Montag bis Donnerstag viel vorgearbeitet und dann kann man donnerstagabends oder freitagmorgens schon wieder nach Bayreuth zurückfahren. Das macht jeder so, wie er es sich selbst zutraut. Manche übernachten lieber eine Nacht länger im Hotel, manche fahren Donnerstag nach der Arbeit nachts noch heim.“

Hast du das Gefühl, es wird langfristig genug geplant, wann und wo eure Einsätze hingehen?

„Im Moment ist es schwierig, weil die zuständige Kollegin krank war. Aber im Normalfall weiß man ausreichend vorher, wie man im Einsatz ist. Man muss ja auch sein Privatleben planen.“

Wo seid ihr typischerweise unterwegs?

„Ganz unterschiedlich. Das weiteste innerhalb von Deutschland war bis jetzt wahrscheinlich Norderstedt. Generell sind wir aber in ganz Deutschland im Einsatz.“

Was muss man deiner Meinung nach mitbringen, um gut auf den Job als Servicetechniker bei uns zu passen?

„Auf jeden Fall offen sein, neues zu lernen und weg von irgendwelchen Strukturen zu kommen. Man fängt hier bei einem Job an, den wahrscheinlich keiner vorher exakt so gelernt hat. Wenn du offen bist, etwas neues zu lernen und ansonsten ein zuverlässiger und motivierter Mensch, passt es gut. Das Rohrbauen ist bei jeder Firma gleich, aber gerade die Software oder die Elektronik sind eben je nach Firma unterschiedlich. Da muss sich jeder erst mal einarbeiten.“

Gibt es bestimmte körperliche Voraussetzungen?

„Nein, eine durchschnittlich fitte Person bekommt den Job gut hin. Klar, man muss mal Stationen heben oder mit Edelstahlrohr umgehen, aber da ist man zu zweit und schafft das dann gut.“

Was gefällt dir am besten am Job?

„Die Abwechslung. Man weiß nie was passiert. Du fährst zum Kunden und weißt, da ist eine Störung – aber was genau los ist, ist immer eine Überraschung. Diese Abwechslung gefällt mir. Und auch die Leute in der Abteilung. Wir haben ein gutes Klima und verstehen uns untereinander alle.“

Was machst du nach der Arbeit um zu entspannen?

„Ich habe eine Katze und fahre viel Fahrrad. Am Wochenende bin ich erst wieder gefahren. Im Winter geht’s auf die Rolle und wenn es wärmer wird, mache ich gerne Radtouren.“

Danke für deinen Einblick Leo!

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